Grundsätzliches

Bei jedem Shooting steht das Wohl des Tieres im Vordergrund. Deswegen wird in einer geduldigen und heiteren Atmosphäre – ganz nach dem Motto “Alles kann – nichts muss” – fotografiert. Was alles geht, hängt natürlich grundsätzlich von der Kooperationsbereitschaft des Tieres ab. Aber auch Sie als Besitzer tragen maßgeblich zu einem gelungenen Shooting bei. Je offener und entspannter Sie sind, desto sicherer und wohler wird sich auch Ihr Liebling fühlen. Bleiben Sie deshalb locker und schimpfen Sie nicht, denn so ein Shooting ist für Ihren Vierbeiner ziemlich aufregend und anstrengend. Gehen Sie mit Freude an die Sache heran, denn nur wenn das Shooting allen Beteiligten, Menschen sowie auch Vierbeinern, Spaß macht, entstehen die schönsten Aufnahmen!

Voraussetzungen

  • Das tierische Modell muss gesund und in guter Verfassung sein. Falls Erkrankungen bestehen, wird das Shooting verschoben, bis es wieder genesen ist. Auch Impfungen sollten nicht 1 – 2 Tage vor dem Shooting erfolgen.
  • Ihr Vierbeiner soll gepflegt sein.
  • Bürsten Sie es und achten Sie speziell auf saubere Augen.
  • Das Tier muss haftpflichtversichert sein. Für Schäden aller Art haftet der Besitzer.

Wo findet das Shooting statt?

Beim Outdoor-Shooting entstehen Porträt- und Bewegungsaufnahmen entweder im Rahmen eines Spaziergangs durch die ausgewählte Location, in Ihrem Garten, der Weide, dem Stall etc. Gerne können Sie auch Ihre eigenen Ideen und Wünsche einbringen.
Alternativ machen wir die Fotos im weitläufigen Pottendorfer Schlosspark, der jede Menge abwechslungsreiche Hintergrundmotive bietet.

Das Indoor-Tiershooting findet bei Ihnen zu Hause statt. Dabei kommt meist das Mobile Studio samt Hintergrundsystem zum Einsatz. Bedingt durch die Hintergrundbreite von 1,35 m sind Porträtfotos von einem Haustier (oder zwei Kleinen) mit und ohne Accessoires möglich. Der Einsatz des Studios ist jedoch kein Muss. Wenn genügend Licht vorhanden ist (z.B. vor einem großen Fenster) können die Aufnahmen auch bei natürlichem Licht stattfinden.

Größere Tiere oder Tiergruppen können nach Absprache auch im Miet-Fotostudio abgelichtet werden.

Was passiert bei Schlechtwetter?

Fotoshootings können zu jeder Jahreszeiten und bei fast allen Witterungsverhältnissen durchgeführt werden. Es muss nicht strahlender Sonnenschein herrschen, um stimmungsvolle Bilder einzufangen. Für den Fall, dass es sehr stark regnet, schneit oder stürmt, wird das Shooting kurzfristig auf einen neuen Termin verschoben. Ob Ihr Tier besonders zur Geltung kommt, hängt auch vom Licht ab. In den Sommermonaten ist das Licht am frühen Morgen (bis 10 Uhr) und späteren Nachmittag (ab 16 Uhr) ideal zum Fotografieren.

Am Shooting Tag / Was muss ich beachten?

  • Planen Sie genug Zeit ein. Wird unter Zeitdruck fotografiert, wirkt Ihr Tier auf den Bildern gestresst. Auf die Bedürfnisse und den Rhythmus von sehr jungen und alten Tieren muss speziell geachtet und das Shooting dementsprechend angepasst werden.
  • Bringen Sie das Lieblingsspielzeug zur Animation und genügend Leckerlies zur Motivation und als Belohnung mit.
  • Idealerweise begleitet nur eine Bezugsperson das Tier beim Shooting. Es ist für das Tier einfacher, wenn es sich nur auf die Kommandos einer einzigen Person konzentrieren muss.
  • Das Shooting startet mit der Eingewöhnungsphase, in der Ihr vierbeiniger Freund die Umgebung erkunden, das Equipment begutachten und mich kennenlernen kann.

Speziell für Hunde

  • Die Bilder entstehen beim Outdoorshooting im Rahmen eines Spaziergangs durch die ausgewählte Location. Als Aufnahmeorte eigenen sich Wälder, Wiesen, Felder oder für “Wasserratten” auch Flüsse und Seen.
  • Es ist hilfreich, wenn der Hund die Grundkommandos wie “Sitz”, “Platz” und “Bleib” beherrscht und ohne Halsband, Geschirr und Leine laufen darf. Ist das Ableinen nicht möglich, arbeite ich mit einer dünnen Showleine, die später schnell wegretuschiert werden kann.
  • Füttern Sie den Hund vor dem Shooting nicht. So bleibt er motiviert für die Leckerlies etwas zu tun. Außerdem könnte er sich bei vollem Magen bedingt durch die Aufregung und Bewegung übergeben.
  • Gehen Sie vor dem Shooting mit dem Hund Gassi ohne ihn dabei auszupowern.
  • Welpen sollen möglichst ausgeruht zum Shooting kommen und nicht bereits einen Ausflug oder Besuch in der Hundeschule hinter sich haben. Das Shooting ist Aufregung genug für einen Tag.
  • Bringen Sie zahlreiche Leckerlies zur Motivation und Belohnung mit. Für die Aufmerksamkeitssteigerung und Bewegungsaufnahmen packen Sie unbedingt das (quietschende) Lieblingsspielzeug oder einen Ball ein.
  • Denken Sie speziell im Sommer auch an ausreichend Wasser für Ihren Hund.
  • Wird im Studio fotografiert (Einsatz Mobiles Studio oder Fotostudio), gehen Sie mit der Fellnase vor dem Shooting spazieren. Ein ruhiger Spaziergang steigert speziell bei temperamentvollen Hunden die Chance, dass sie in der Studioatmosphäre trotz neuer Umgebung und ungewohnter Geräte und Geräuschen ruhig sitzen bleiben.
  • Für Studioaufnahmen bringe ich auf Wunsch Dekomaterial mit. Selbstverständlich können Sie jedoch auch eigene Accessoires verwenden.

Speziell für Katzen

  • Ein Katzen-Fotoshooting läuft so ähnlich wie ein Hunde-Fotoshooting ab und kann sowohl Draußen als auch Drinnen realisiert werden.
  • Katzen reagieren ein sensibler auf Neuerungen, weshalb die Eingewöhnungsphase an das Mobile Studio etwas länger dauern kann.
  • Halten Sie Katzenangeln und Federspiele bereit. Damit kann man meist sehr schnell spielerisch die Aufmerksamkeit der Katze gewinnen.
  • Falls Ihre Katze Freigänger ist und kann sie gerne im Garten ablichten werden.

Speziell für Pferde

  • Pferde werden ausschließlich Draußen und nicht im Studio fotografiert.
  • Bringen Sie das Pferd auf Hochglanz. Achten Sie darauf, dass Nüstern, Augen und Hufe sauber sind. Vorsicht bei Verwendung von Fellglanzsprays. Werden diese zu nah aufgetragen, verursachen sie Flecken. Wünschen Sie zusätzlich Reitfotos ohne Sattel, ist es außerdem ggf. sehr rutschig.
  • Werden vom Pferd Freilauf- und Reitfotos gewünscht, starten wir mit den Freilaufbildern, damit auf dem Pferdefell keine Schweißabdrücke vom Sattel und Zaumzeug zu sehen sind.
  • Für Freilaufbilder wärmen Sie Ihr Tier gut auf. Werden die Bilder in einer Koppel gemacht, setze ich das Einverständnis des Eigentümers voraus. Achten Sie darauf, dass die Koppel nicht zu groß ist, damit das Pferd nicht zu weit weglaufen kann. Idealerweise ist die Koppel allerdings groß genug, um ein Stück galoppieren zu können.
  • Organisieren Sie sich 1 – 2 Helfer. Diese halten für Bewegtaufnahmen das Pferd in Bewegung und sorgen bei Porträtfotos für spitze Ohren, indem Sie die Aufmerksamkeit des Pferdes auf sich ziehen.
  • Halten Sie mehrere Kopfstücke ( Trense, Knotenhalfter etc.) zum Wechseln bereit.
  • Für Reitfotos polieren Sie zusätzlich Ihre Ausrüstung und nehmen Sie ggf. mehrere Outfits zum Wechsel mit (Abwechslung, Wärme, Schmutz).

Shooting-Abbruch

Ich arbeite mit sehr viel Fingerspitzengefühl, Ruhe und Geduld. Trotzdem kann es vorkommen, dass ein Shooting nicht durchführbar ist, weil der Vierbeiner zu viel Angst oder Stress zeigt. Ich behalte mir vor, die Aufnahmen abzubrechen, falls das Tier einen gestressten, ängstlichen oder kranken Eindruck macht. In diesem Fall wird nicht das ganze Shooting, sondern nur die aufgewendete Zeit plus Fahrtkosten verrechnet.

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